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Bahnbefürworter sind zuversichtlich



 
Die IG Bahnlinie Hof -Eger ist optimistisch, dass die Staatsregierung für Selb - Asch grünes Licht gibt. Morgen wird in München verhandelt.

 Selb - Die Interessengemeinschaft Bahnlinie Hof — Eger (IGBaCH) ist sehr zuversichtlich, dass die bayerische Staatsregierung grünes Licht für die Wiederbelebung der Verbindung zwischen Selb und Asch gibt. Optimistisch gab sich laut einer Pressemitteilung IGBaCH-Sprecher Dr. Klaus von Stetten bei einer außerordentlichen Vorstandssitzung der Interessengemeinschaft Aktive Bürger. Bekanntlich werden am morgigen Donnerstag im bayerischen Wirtschaftsministerium Vertreter der Bahn und die Landräte und Bürgermeister der Region, unter ihnen der Selber Oberbürgermeister Wolfgang Kreil, das Thema abschließend besprechen.

Kreil habe sich in den vergangenen Wochen mit seinem Nein zur Wiederbelebung weiter ins Abseits manövriert, so von Stetten. Etwa, indem er kürzlich einen selbst gestellten Änderungsantrag im Kreistag als einziger Kreisrat abgelehnt habe. Die Summen, die der Oberbürgermeister für die Belebung der Bahnlinie nenne, seien künstlich hochgerechnet und mittlerweile überholt.

Die Städte und Landkreise hätten sich auf einen neuen Schlüssel geeinigt, wie die Kosten verteilt werden. Die lägen deutlich unter den 350 000 Euro, die der Selber Stadtrat vor vier Wochen beschlossen habe. Dazu komme der städtische Anteil für die Kreuzungen der Strecke mit Straßen und Feldwegen. „Die Stadt Selb wird weniger als 500 000 Euro aufbringen müssen", versicherte von Steffen.

Die Gegner der Bahnlinie würden in ihren Unterschriftenlisten von über einer Million reden. Für den Sprecher ist dies ebenso „Panikmache", wie das Szenario, dass nachts pausenlos Güterzüge an Häusern vorbeifahren. „Alles, was denkbar wäre, sind wenige Direkt-Güterzüge nach Hof." Und die würden mit Sicherheit tagsüber fahren, da nachts zusätzliche Kosten für die Streckenbesetzung anfallen würden.