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Bahnstrecke nach Asch soll 2013 in Betrieb gehen
Prag — Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zell stellt die Wiedereröffnung der stillgelegten Strecke von Selb nach Asch in Aussicht. 2013 soll die Strecke wieder in Betrieb gehen, sagte Zeil am Freitag nach einem zweitägigen Prag-Besuch. Die Strecke war früher Teil der Bahnlinie von Eger (heute Cheb) über Franzensbad (Frantiskovy Lazne) nach Bayern. „Wir haben vereinbart, eine Arbeitsgruppe einzurichten, um die Strecke bis 2013 wieder eröffnen zu können. Wir sind auf bayerischer wie auch auf tschechischer Seite schon sehr weit. Letztendlich müssen wir bis 2013 fertig werden, denn sonst verfallen die Fördergelder."
Zeil traf in der tschechischen Hauptstadt unter anderem den Verkehrs- und den Wirtschaftsminister. Ein weiteres Thema war die Elektrifizierung der Strecke von Nürnberg nach Marktredwitz, „doch da sind wir vom Bundesverkehrswegeplan abhängig". sagte Zeil.
Hauptthema der Gespräche war eine schnelle Zugverbindung von München nach Prag. „Die Entschlossenheit auf allen Seiten ist da", sagte der Minister. „Leider ist die erste Wirtschaftlichkeitsprüfung des Bundes für die Strecke enttäuschend ausgefallen."
Eine Möglichkeit zur Lösung des Problems könnte nach Zeils Einschätzung Hilfe aus Brüssel sein. „Die Strecke München-Prag ist eine TEN-Strecke", sagte Zeil - also eine der von Brüssel für besonders wichtig erachteten transeuropäischen Routen. „Somit könnte eine Komplementärfinanzierung durch die EU in Betracht kommen. Ich habe die tschechischen Partner über unsere Gespräche in Brüssel unterrichtet."
