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Freie Wähler fordern Energiewende

 

Wunsiedel - Die regionale Entwicklung des Landkreises Wunsiedel als eine der sieben bayerischen Beispielregionen war eines der Themen, das die Freien Wähler (FW) auf ihrer Tagesordnung hatten. Das geht aus einer. Pressemitteilung des Kreisverbandes Wunsiedel hervor.

Zunächst präsentierte Kreisvorsitzender Dr. Klaus von Stetten den modellhaften Vorschlag „Regionaler Aufbruch" des Thiersheimer FW-Bürgermeisters Bernd Hofmann.

Das Konzept sieht eine gebündelte Organisation zur Entwicklung von Wirtschaft, Handel und Tourismus vor. Neben einem Ressourcenentwickler sollen sich ein Ansiedlungs-Aquisiteur und ein PR-Manager den regionalen Anforderungen stellen. Als „Profis" sollen sie frei von politischer Gängelei den Landkreis dorthin bringen, wo sich der Bayerische Wald und der Schwarzwald bereits befänden. „Wir müssen uns endlich vom Kirchturmdenken verabschieden", sagte von Stetten. „Die Menschen warten seit Jahren auf ein Signal aus dem Landratsamt, eine klare und gemeinsame Linie bei der Außendarstellung des Landkreises zu fahren." Außer großer Ankündigungen habe sich nicht viel.getan. Jetzt habe der Landrat um Vorschläge gebeten, und die Freien Wähler sähen den „Regionalen Aufbruch" als wichtigstes Projekt an. Einig waren sich die Versammlungsteilnehmer auch darüber, dass der Landkreis offensiver seine Chancen für eine Energiewende nutzen müsse. Ein gutes Beispiel hätten die Städte Wunsiedel, Arzberg und Kirchenlamitz mit der Gründung „Zukunft Energie Fichtelgebirge GmbH" gegeben. „Leider sind die brennenden aktuellen Themen nicht unbedingt eine Herzensangelegenheit der Kreis-CSU", kritisierte von Stetten. Landrat Dr. Karl Döhler und Landtagsabgeordneter Martin Schöffel stünden offensichtlich unter Kuratel des Kreisvorsitzenden Wolfgang Kreil. Das habe sich bereits beim heiß umkämpften Bahn-Lückenschluss Selb-Plößberg - Asch gezeigt. Beide CSU-Politiker seien in den letzten Wochen regelrecht abgetaucht. „Offenbar fehlte der Mumm, dem Bahngegner und Energiesaurier Kreil offen entgegenzutreten", so von Stetten weiter.