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Sommerfest mit Ehrungen der FWG
Beim diesjährigen Sommerfest der Freien Wähler Röslau stand die Ehrung verdienter Mitglieder durch den Landesverband der Freien Wähler Bayern auf dem Programm. Als Gäste wurden deshalb FW Bezirksvorsitzender Klaus Förster aus Thurnau und der Kreisvorsitzende Dr. Klaus von Stetten im „Vereinslokal“ zur Laube im Röslauer Ortsteil Grün begrüßt.
Seit 1994 gehört Horst Haselbacher den Freien Wählern an, Jürgen Mennich ist seit 1991 dabei. Beide wurden für ihr Engagement mit der bronzenen Ehrennadel des Landesverbandes ausgezeichnet. Die silberne Ehrennadel bekam die Bürgermeisterkandidatin Gabi Neubert verliehen. Die FW-Gemeinderätin engagiert sich seit 1989 für die Freien Wähler in Röslau. Mit der goldenen Ehrennadel erhielt Gemeinderat Reinhold Zeitler die höchste Auszeichnung, die vom Landesverband der Freien Wähler Bayern verleihen wird. Zeitler gehört der FWG Röslau bereits seit 1984 an und gilt als eines der Zugpferde in der kommunalpolitischen Wählergemeinschaft. Nach der launigen Laudatio von Vorsitzendem Heinrich Schubert wurde mit einem kräftigen Schluck auf das Wohl der Geehrten angestoßen.
In seinem Grußwort ging der Bezirksvorsitzende Klaus Förster auch auf die bevorstehenden Bürgermeisterwahlen am 27. November 2011 in Röslau ein. Er stellte dabei fest, dass die Zahl der Freien Wähler in Bayern in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen habe, während die Volksparteien mit Mitgliederschwund zu kämpfen hätten. Die Zahl von 600 FW-Bürgermeistern und 12 von insgesamt 71 Landräten in Bayern spreche für sich. Mit Gaby Neuberth wolle man gerne eine weitere FW-Bürgermeisterin gewinnen. Die Freien Wähler würden sich von den politischen Parteien schon deshalb positiv hervorheben, da sie mit der Meinungsvielfalt in den eigenen Reihen gut leben könnten. Fraktionszwang passe eben nicht zu Freien Wählern. Der Bürgermeisterkandidatin sicherte er die volle Unterstützung des Bezirksverbandes Oberfranken zu.
Der Kreisvorsitzende Dr. Klaus von Stetten ging bei seiner Begrüßung auf die drohende Stimmkreisreform in Oberfranken ein. Die CSU habe sich die Stimmkreise so zurechtgeschnitten, dass möglichst viele Mandate für sie herausspringen würden. Das habe Methode und sei ein Skandal. Für diese Ränkespiel nehme man auch in Kauf, dass ein künstlicher Stimmkreis aus den ehemaligen Stimmkreisen Wunsiedel und Kulmbach mit einer „Bayreuther Brücke“ entstehe. Es bedürfe nach der Bayerischen Verfassung gar keiner Wahlkreisreform, da seien sich die Freien Wähler mit vielen Rechtsexperten einig. Schon vor Jahren hätte man allerdings einen Demografiefaktor in der Bayerischen Verfassung verankern können. So hätte man eine adäquate Vertretung der einwohnerschwachen, strukturschwachen Gebiete im bayerischen Landtag sichern können. Bei der geplanten Stimmkreisreform drohe den Oberfranken der Verlust eines Landtagsabgeordneten.“ So sieht Strukturpolitik der CSU aus“ wetterte von Stetten. Anerkennung verdiene die Courage der Röslauer Bürgermeisterkandidatin Gabi Neubert, die es gleich mit zwei männlichen Konkurrenten um das Amt zu tun habe. „Ich bin überzeugt, das Klugheit, gepaart mit Charme und Kreativität das Rennen machen wird“ stellte von Stetten fest. Er sei überzeugt, dass Gabi Neubert mit ihrer enormen Detailkenntnis der Situation in Röslau sich in einer hervorragenden Ausgangslage befinde. Im Namen der Geehrten bedankte sich Reinhold Zeitler beim Ortsvorsitzenden Heinrich Schubert für dessen unermüdliches Engagement für Röslau und seine Freien Wähler.
Gold und Silber für Neubert und Zeitler
von links: FWG-Vorsitzender Heinrich Schubert, FW-Kreisvorsitzender Dr. Klaus von Stetten, Gabi Neubert, Reinhold Zeitler, FW-Bezirksvorsitzender Klaus Förster

