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Jahreshauptversammlung 2018

 

Pressemitteilung zur Jahreshauptversammlung 2018 des Kreisverbandes der Freien Wähler im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge am 05.06.2018 in der Vitalscheune in Wunsiedel

 Ganz im Zeichen der Landtagswahlen im Herbst stand die diesjährige Jahreshauptversammlung des Kreisverbandes der Freien Wähler im Landkreis Wunsiedel. Kreisvorsitzender Dr. Klaus von Stetten begrüßte den Selber Oberbürgermeister Uli Pötzsch und den Thiersheimer Bürgermeister Thomas Schobert sowie als besonderen Gast Rainer Ludwig, den Direktkandidaten der Freien Wähler für den Stimmkreis 408, besser bekannt als „Hundeknochen“, zusammengesetzt aus den Landkreisen Wunsiedel, Kulmbach und einem kleineren Teil des Landkreises Bayreuth.

Der 56-jährige gelernte Bankkaufmann und Medienprofi, heute selbständiger Unternehmer und freiberufliche Rundfunkjournalist verdeutlichte den Zuhörern in der Vitalscheune auch gleich, dass die Freien Wähler die Herausforderung des zusammengewürfelten Stimmkreises längst angenommen hätten und die Zusammenarbeit zwischen  Kulmbachen und Wunsiedlern hervorragend und einvernehmlich fokussiert sei.  Insbesondere die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Kreisvorsitzenden und  verdienten „FW-Urgestein“ Dr. Klaus von Stetten bezeichnete er als vorbildlich und lobte die hervorragende Arbeit des Kreisverbandes und die daraus resultierende fruchtbare  Entwicklung, explizit Selb in der Vorreiterrolle.  Viel zu spät habe die CSU auf den Strukturwandel in Nordostoberfranken reagiert und rühme sich jetzt für ihre verschlafene und nicht ausreichende Strukturpolitik im Raum Wunsiedel-Kulmbach. „Zu gleichwertigen Lebensbedingungen in Bayern gehört auch ein finanziell gesunder Landkreis Wunsiedel und dazu fehlt noch einiges“, zeigte sich der FW-Landtagskandidat kämpferisch. Die großen Volksparteien gäben in Bayern ein jämmerliches Bild ab. Dies führe zur Politikverdrossenheit und wovon die Populisten besonders profitieren, die mit haarsträubenden Parolen werben. „Der Wähler braucht eine neue Orientierung – die findet er bei den Freien Wählern“;   „Wir stehen für eine Politik der  starken Mitte“ so Ludwig weiter. Hier werde Politik von unten nach oben gemacht und nicht die „Parteimeinung“ wie im christlich-sozialen Lager, in München zusammengekocht, über uns gestülpt. Die staatstragende Partei reagiere nur noch und entwickle kaum eigene Positionen mehr. „Bestes Beispiel:  die Asylpolitik, die die CSU verschlafen hat und von Söder jetzt zum Wahlkampfthema proklamiert wird“ kritisierte Ludwig. Die Freien Wähler im Landtag würden mit ihren Themen die Staatsregierung seit Jahren vor sich hertreiben.  Auf Druck der Freien Wähler seien die unseligen Studiengebühren für Studenten wieder abgeschafft worden, man habe das schädliche G8 an den bayerischen Gymnasien wieder gekippt und jüngst mit dem Volksbegehren auch die ungerechte Straßenausbaubeitragssatzung in Bayern gekippt. „Beeindruckend war für mich die engagierte Unterstützung der Siedlergemeinschaften und Grundbesitzervereine“, stellte Rainer Ludwig fest. „Das alles sind Initiativen der Freien Wähler“ Geschickt beanspruche die CSU vor allem die „Strabs“  jetzt für sich, um diese aus dem Landtagswahlkampf herauszuhalten. Die Frage nach der Gegenfinanzierung sei scheinheilig. Noch nie hätten die Steuerquellen so gut gesprudelt wie in den letzten Jahren. Auch die Gesundheitspolitik der Großen Koalition bezeichnete Ludwig als Desaster. „Kleine Krankenhäuser wie das Fichtelgebirgsklinikum können nur durch Zuschüsse des Landkreises überleben“. Das sei nicht hinnehmbar. Auch zur geplanten HGÜ-Trasse und zur Aufrüstung des Ostbayernrings quer durch den Landkreis Wunsiedel positionierte sich der Landtagskandidat eindeutig. „Während die Energiewende mit Nutzung der regenerativen Ressourcen vor Ort zum Stillstand gebracht wird, will man gigantischen Stromtrassen für den flexiblen Stromhandel der Großkonzerne den Weg bereiten“, kritisierte Ludwig. Und das auf Kosten der Landwirte und Anwohner im Landkreis. Er sei stolz auf die Bürgerinitiativen im Landkreis Wunsiedel, die sich mit großem Engagement gegen die Desinformation von Tennet und CSU wehren würden. Auch erinnerte  er daran, dass der Landesvorsitzende Hubert Aiwanger unlängst in Arzberg  die Machenschaften der Stromkonzerne gegeißelt habe. Ludwig bekannte sich zur Stärkung der heimischen Wirtschaft, insbesondere des Mittelstandes und auch der Landwirtschaft in der ländlich geprägten oberfränkischen Region. „Es liegt mir und unserem Kreisverband sehr am Herzen, dass unsere Fichtelgebirgsregion in allen Belangen lebens- und liebenswert bleibt.“

Weitere wesentliche Themen sind die Bildungs-, Sozial- und Familienpolitik. Die Stärkung des Pflegebereiches, die Sicherung der Schulstandorte und die Digitalisierung für alle Bürger und Unternehmen nannte Ludwig als die vorrangigen Ziele.

 „Wir werden den Bürgern verdeutlichen, dass wir Freien Wähler die einzige seriöse Alternative zu den sogenannten großen Volksparteien sind. Ich freue mich und bin stolz, unsere Heimat bei den Landtagswahlen als Direktkandidat vertrete zu dürfen. Es ist wichtig, dass wir in München unsere Interessen aus unserem Stimmkreis vehement vertreten“, schloss Ludwig seine Ausführungen und dankte allen Ehrenamtlichen in der Region für deren herausragendes Engagement, welches zur Stabilität für Wirtschaft und Gesellschaft unabdingbar sei.

 

Selb, 10.06.2018

gez.

Dr. Klaus von Stetten                                                                                                                                                                                              Kreisvorsitzender

 

v.l.Thomas Schobert, 1. Bürgermeister von Thierstein, KW-Kreisvorsitzender Dr. Klaus von Stetten, Landtagskandidat für den Stimmkreis Wunsiedel-Kulmbach-Bayreuth Rainer Ludwig, Oberbürgermeister von Selb, Ulrich Pötzsch